Die größte Fakultät an der Universität Wien
Als Teil der Geisteswissenschaften untersuchen die philologisch-kulturwissenschaftlichen Disziplinen das weltweite Spektrum der Kulturen in ihren sprachlichen und geschichtlichen Dimensionen, in ihren sprachlichen, literarischen, regionalen, nationalen, ethnischen, sozialen, konfessions- und geschlechtsspezifischen Unterschieden sowie in ihren überregionalen und globalen Zusammenhängen. Mit ihrem breiten Angebot an Forschung und Lehre leistet die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät Grundlagenforschung im Bereich Kulturen und Identitäten und richtet gleichzeitig ihren Blick über die Grenzen des Landes und über Europa hinaus auch auf alle anderen Weltregionen und entwickelt Kompetenzen für politische, kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen mit diesen. An die Stelle von einstmals national bestimmten Zielsetzungen tritt die Auseinandersetzung mit einer globalisierten Welt, die eine Verbindung zwischen allen philologisch-kulturwissenschaftlichen Fächern herstellt und so zum spezifischen Profil und Programm der Fakultät wird.
Auf dem Gebiet der Lehre nimmt die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät und mit ihr die Universität Wien eine einzigartige Stellung innerhalb Österreichs ein. Sie bietet zahlreiche Studien an, die an keiner anderen österreichischen Universität vorhanden und in dieser Kombination europaweit nur selten vertreten sind (so z.B. Curricula aus den Bereichen Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Fennistik, Hungarologie, Nederlandistik, Skandinavistik, Bulgaristik, Rumänistik, Slowakistik, Ukrainistik, Austrian Studies, Afrikawissenschaften, Arabistik, Turkologie, Islamwissenschaft, Altorientalistik, Südasien-, Tibetologie und Buddhismuskunde, Koreanologie, Japanologie, Sinologie).
Die hl. Katharina von Alexandrien ist die Schutzpatronin der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät. Diese kleine vergoldete Silberfigur der Katharina, datiert um 1401, befindet sich auf dem Szepter der ehemaligen Philosophischen Fakultät der Universität Wien, das 1666 geschaffen wurde und nach wie vor bei feierlichen Anlässen Verwendung findet.
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