Geschäftsordnung für die Fakultätskonferenz der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

Geltungsbereich

§ 1. Diese Geschäftsordnung regelt die Kommunikation und gemeinsame Arbeit der Fakultätskonferenz der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät in Entsprechung des Organisationsplans der Universität Wien und gilt für alle ihre Sitzungen.

Sitzungsleitung

§ 2. Die Dekanin oder der Dekan bzw. ihre oder seine Stellvertretung leitet laut Organisationsplan die Sitzungen der Fakultätskonferenz.

Einberufung

§ 3. (1) Die Dekanin oder der Dekan bzw. ihre oder seine Stellvertretung kann die Fakultätskonferenz jederzeit zu einer Sitzung einberufen.

(2) Die Fakultätskonferenz ist zum nächstmöglichen Termin einzuberufen, wenn dies von wenigstens zehn Prozent der Mitglieder des Beratungsgremiums unter Angabe des Zweckes und des Grundes verlangt wird.

(3) Die Mitglieder der Fakultätskonferenz sind spätestens eine Woche vor der Sitzung unter Beifügung einer vorläufigen Tagesordnung schriftlich zu laden.

(4) Die Sitzungen der Fakultätskonferenz sind nicht öffentlich.

Teilnahme an Sitzungen

§ 4. Alle Mitglieder der Fakultätskonferenz haben das Recht und die Aufgabe, an den Sitzungen des Beratungsorgans teilzunehmen.

Vertretung im Verhinderungsfall

§ 5. (1) Das Stimmrecht ist persönlich auszuüben.

(2) Verhinderungen sind der Sitzungsleitung bis zum Beginn der Sitzung bekannt zu geben. Das verhinderte Mitglied kann die Stimme einem anderen Mitglied, das derselben Personengruppe angehört, übertragen oder sich durch ein Ersatzmitglied vertreten lassen.

Auskunftspersonen

§ 6. Die Dekanin oder der Dekan bzw. ihre oder seine Stellvertretung kann jederzeit Sachverständige und Auskunftspersonen zu den Sitzungen laden. Die Fakultätskonferenz kann weiters beschließen, ihren Sitzungen Auskunftspersonen beizuziehen. Die Anwesenheit von nicht ständigen Auskunftspersonen ist auf den betreffenden Tagesordnungspunkt beschränkt.

Tagesordnung

§ 7. Die Tagesordnung ist von der Sitzungsleitung zu erstellen. Sie hat ihr vorliegende schriftliche und mit Begründung versehene Diskussionspunkte in die Tagesordnung aufzunehmen, wenn die Vorschläge spätestens 2 Tage vor der Sitzung vorgelegt werden. Solche Vorschläge können von jedem Mitglied der Fakultätskonferenz eingebracht werden.

Sitzungsablauf

§ 8. (1) Die Sitzungsleitung eröffnet, steuert und schließt die Sitzung. Sie hat auf die Einhaltung der Geschäftsordnung und auf ein ordnungsgemäßes Verhalten zu achten.

(2) Zu Beginn der Sitzung sind die Anwesenheit und die Beschlussfähigkeit festzustellen und eine Schriftführerin oder ein Schriftführer zu bestellen.

(3) Jedes Mitglied der Fakultätskonferenz hat das Recht, Abstimmungen über Empfehlungen des Beratungsgremiums zum jeweiligen Tagesordnungspunkt zu beantragen.

(4) Eine Empfehlung gilt dann als angenommen, wenn ihr mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten zustimmt.

(5) Die in der Minderheit gebliebenen Vorschläge sind jedenfalls ins Protokoll aufzunehmen.

Protokoll

§ 9. (1) Über jede Sitzung ist ein Protokoll anzufertigen. Es ist von der Sitzungsleitung und von der Schriftführerin oder dem Schriftführer zu unterfertigen.

(2) Das Protokoll hat jedenfalls zu enthalten:

1. Ort, Beginn und Ende der Sitzung

2. die Teilnehmenden

3. den wesentlichen Diskussionsverlauf

4. Beiträge, deren Aufnahme in das Protokoll von einem Mitglied verlangt wird. Ausgenommen sind Meldungen, bei denen sich die Wortführerin oder der Wortführer ausdrücklich im Vorhinein gegen eine Protokollierung ausgesprochen hat

5. alle Anträge mit Abstimmungsergebnissen

6. alle in der Minderheit gebliebenen Empfehlungen

(3) Dem Protokoll sind die Einladung und die Tagesordnung beizulegen. Weitere Unterlagen und Schriftstücke können dem Protokoll als Beilagen angeheftet werden.

(4) Das Protokoll ist innerhalb von zwei Wochen nach der Sitzung auszufertigen und den Mitgliedern zu übermitteln.

(5) Einsprüche gegen das Protokoll sind innerhalb von zwei Wochen nach Übermittlung schriftlich bei der Sitzungsleitung einzubringen. Einsprüche sind in der nächsten Sitzung zu behandeln. Erfolgt kein Einspruch, gilt das Protokoll als genehmigt.

Inkrafttreten

§ 10>Diese Geschäftsordnung tritt mit 1. Oktober 2008 in Kraft.