Als Teil der Geistes- und Kulturwissenschaften untersuchen die philologisch-kulturwissenschaftlichen Disziplinen das weltweite Spektrum der Kulturen in ihren sprachlichen und literarischen Dimensionen, ihren lokalen und globalen Zusammenhängen sowie in ihren ethnischen, sozialen, konfessions- und geschlechtsspezifischen Ausdifferenzierungen.

Mit ihrem breiten Angebot in Forschung und Lehre leistet die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät Grundlagenforschung für das Verständnis von Kulturen und Identitäten und entwickelt damit Kompetenzen für die Etablierung kultureller, aber auch wirtschaftlicher und politischer Beziehungen.

Die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät verfügt über ein Fächerspektrum, das in seiner Breite in Österreich einzigartig ist und aufgrund der methodischen Ausrichtungen eine Fülle von Kooperationsmöglichkeiten in Lehre und Forschung eröffnet. Die einzelnen Disziplinen arbeiten unter Berücksichtigung der historischen und ökonomischen Dimensionen mit Methoden der Literatur- und Sprachwissenschaft, der Theater-, Film-, Medien- und Musikwissenschaft sowie der Kulturwissenschaft, die Regionalwissenschaften („area studies“) widmen sich zusätzlich den sozio-ökonomischen Entwicklungen Afrikas und Asiens.

Auf dem Gebiet der Lehre nimmt die Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät und mit ihr die Universität Wien dementsprechend eine singuläre Stellung innerhalb Österreichs ein. Sie bietet zahlreiche Studien an, die an keiner anderen österreichischen Universität vertreten und in ihrer Kombination auch europaweit nur selten vorzufinden sind. In internationalen Rankings nehmen an der Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät verortete Fächer regelmäßig Plätze unter den weltweit 100 besten einschlägigen universitären Lehr- und Forschungseinrichtungen ein.